Demenz

Demenz ... was ist das?

Demenz ist ein Sammelbegriff. Alzheimer ist die häufigste Demenzform.

Wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet Demenz „weg vom Geist“, „ohne Geist“.

Eine Demenz liegt vor, wenn über mindestens sechs Monate chronische oder fortschreitende Denkschwierigkeiten, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen vorliegen.

Als Folge einer Demenz sind Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung, Veränderungen in der Stimmungskontrolle und im sozialen Verhalten festzustellen (eingeschränkte Alltagskompetenz).

Kennzeichnend für eine Demenz ist, dass neben den lang anhaltenden, deutlichen Beeinträchtigungen im Kurz- und Langzeitgedächtnis mindestens eine weitere Störung auftritt:

  • Abnahme der Urteilsfähigkeit und des Denkvermögens
  • Sprachstörungen/Störung des Sprachverständnisses (Aphasie)
  • Störungen des Erkennens (Agnosie)
  • Störungen von Handlungsabläufen / im Gebrauch von Gegenständen (Apraxie).